Nachfolgende Reisebedingungen gelten für mehrtägige Fotokurse (Gesamtheit von Reiseleistungen gemäß § 651a Abs. 1 BGB). Sie werden, soweit nach den gesetzlichen Bestimmungen wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen - nachfolgend "Gast" genannt - und uns als Reiseveranstalter flashlens e.K., Inh. Hans-Jürgen Keck - nachfolgend "flashlens" genannt - im Buchungsfalle nach den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 651a bis 651m BGB zustande kommenden Reisevertrages. Er gilt nicht für mehrtägige FotoKurse, bei denen die Buchung durch die Teilnehmer direkt über ein Reisebüro oder -veranstalter geschieht.
 
1. Abschluss des Reisevertrages
Mit der Buchungserklärung/Anmeldung, die schriftlich über das Buchungssystem erfolgen kann, bietet der Gast flashlens den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage der Reiseausschreibung verbindlich an. Der Vertragsschluss kommt frühestens nach Erreichen der Mindestteilnehmerzahl, spätestens nach der Anmeldefrist des entsprechenden FotoKurses mit der Annahme durch flashlens zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird flashlens dem Gast die Buchungsbestätigung und Rechnung aushändigen. Eine Buchungsbestätigung ist entbehrlich, wenn die Buchungserklärung des Gastes weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn abgegeben wird.

Der die Buchung vornehmende Gast haftet für alle Verpflichtungen von mitangemeldeten Gästen aus dem Reisevertrag, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche, gesonderte schriftliche Erklärung übernommen hat.

Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von flashlens vor, an das flashlens für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Gast dieses geänderte Angebot innerhalb der Frist annimmt.
 
2. Bezahlung
Zahlungen auf den Reisepreis vor Beginn der Reise darf flashlens nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne des § 651k Abs. 3 BGB fordern oder annehmen.

Mit Vertragsschluss (Zugang der Buchungsbestätigung von flashlens) ist gegen Aushändigung des Sicherungsscheines eine Anzahlung in Höhe von € 280,- pro Person bei Reisen bis € 1000,- bzw. € 800,- bei Reisen über € 1000,- pro Person zu leisen, die auf den Reisepreis angerechnet wird.

Die Restzahlung ist entsprechend den auf dem Rechnungsformular angegebenen Zahlungszielen fällig, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird, insbesondere nicht mehr aus den in Nummer 7.2 genannten Gründen abgesagt werden kann.

Soweit der Sicherungsschein übergeben ist und flashlens zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, besteht ohne vollständige Bezahlung des Reisepreises kein Anspruch auf die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen. Das Recht des Gastes zur Zurückbehaltung einer strittigen, von flashlens nach Vertragsschluss geforderten Preiserhöhung bleibt hiervon unberührt.

flashlens ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz wegen Nichterfüllung vom Reisenden zu verlangen, wenn dieser die fällige Anzahlung und/oder den fälligen Reisepreis nach einer Mahnung und angemessener Fristsetzung nicht gezahlt hat.
 
3. Leistungen
Die Leistungsverpflichtung von flashlens ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung sowie der darin in Bezug genommenen Leistungsbeschreibung unter Maßgabe sämtlicher enthaltener Hinweise und Erläuterungen sowie aus mit dem Gast schriftlich getroffenen Vereinbarungen.

Leistungsträger (Beherbergungs- und Verpflegungsbetriebe, Sportanbieter, Beförderungsunternehmen für Schiff, Bus und Fahrbetriebe) sind von flashlens nicht bevollmächtigt, Zusicherungen zu geben oder Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung von flashlens, deren Angebot oder Buchungsbestätigung hinaus gehen oder im Widerspruch dazu stehen oder den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

Orts-, Hotel-, Hausprospekte oder Prospekte von Leistungsträgern, die nicht von flashlens herausgegeben werden, haben lediglich Informationscharakter und sind für flashlens unverbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Gast zum Gegenstand der vertraglichen Leistungen von flashlens gemacht wurden.
 
4. Leistungs- und Preisänderungen
Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die von der flashlens nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. flashlens ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird flashlens dem Gast eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

 
5. Rücktritt durch den Gast, Umbuchung
Der Gast kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung bei flashlens. Dem Gast wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

Tritt der Gast vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, so kann flashlens Ersatz für die getroffenen Reisevorkehrungen und für Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen zu berücksichtigen.

flashlens kann seinen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschalisieren.

Bei "FotoExkursionen", "FotoReisen" und "FotokulinariaReisen" mit Unterbringung in Hotels, Lodges, Hostels oder Pensionen:
Rücktritt bis 30 Tage vor Reiseantritt 20%
Ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 30%
vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 45%
vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 55%
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 70%
Nichterscheinen des Gastes zum Reiseantritt 90%

Bei „Erkundungsreisen“:
Rücktritt bis 30 Tage vor Reiseantritt 20%
Ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt 30%
vom 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt 60%
vom 14. bis 7. Tag vor Reiseantritt 75%
ab dem 6. Tag vor Reiseantritt 85%
Nichterscheinen des Gastes zum Reiseantritt 90%

Dem Gast bleibt es vorbehalten, flashlens nachzuweisen, dass ihr keine oder wesentlich geringere Kosten als die geltend gemachte Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Gast zur Bezahlung der geringeren Kosten verpflichtet.

Anstatt einer pauschalen Entschädigung kann flashlens ihre konkret entstandenen Kosten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen als Schaden geltend machen. Sie ist in diesem Fall verpflichtet, dem Gast ihre Aufwendungen im Einzelnen zu beziffern und zu belegen.

Werden auf Wunsch des Gastes nach Vertragsschluss für einen Termin, der innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches der Reiseausschreibung liegt, Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, der Beförderungsart, der Unterkunft oder der Verpflegungsart oder gebuchte Zusatzleistungen (z. B. Zelt-, Schlafsack- und Fahrradmiete, Eintrittskarten) vorgenommen (Umbuchung), kann flashlens bis 60 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von 25,- Euro pro Änderungsvorgang erheben. Umbuchungswünsche des Gastes, die nach Ablauf der Fristen erfolgen, können, sofern ihre Durchführung überhaupt noch möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den vorstehenden Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.
 
6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Gast einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen nicht in Anspruch, so wird sich flashlens bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
 
7. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

7.1. flashlens kann nach Antritt der Reise den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Gast die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung von flashlens nachhaltig stört, wenn der Gast den ausgeschriebenen besonderen Reiseanforderungen (z.B. Anforderungen an Gesundheitszustand und körperlicher Fitness, Anforderungen an eigene Ausrüstung und eigenes Fahrzeug) nicht genügt, oder wenn er sich in solchem Masse vertragswidrig verhält (z. B. keine Mithilfe bei den anfallenden Arbeiten, obwohl im Reisevertrag erklärt; Ignorieren der Anweisungen der Reiseleitung zur Durchführung und Sicherung der Reise; Gefährdung von Leib und Leben der Teilnehmer), dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Die Reiseleiter von flashlens sind ebenfalls zur Erklärung der Kündigung bevollmächtigt. Kündigt flashlens, so behält flashlens den Anspruch auf den Reisepreis; flashlens muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge.

7.2. flashlens kann bei Nichterreichen einer in der Reiseausschreibung genannten Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe folgender Bestimmungen vom Reisevertrag zurücktreten:
Bereits geleistete Zahlungen werden schnellstmöglich unverzinst erstattet. Wird ein Ersatztermin von flashlens angeboten, erfolgt eine erneute Anmeldung durch den Teilnehmer über das Buchungssystem. Die Information über den Terminausfall erhalten die Teilnehmer i.d.R. nach Ablauf der Anmeldefrist.

Ein Rücktritt von flashlens nach Ablauf der Anmeldfrist ist nicht zulässig.
 
 8. Beschränkung der Haftung von flashlensDie vertragliche Haftung von flashlens für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Gastes weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit flashlens für einen dem Gast entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Ein Schadenersatzanspruch gegen den flashlens ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadenersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

flashlens haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. An-/Abreise zum Ausgangspunkt/vom Zielpunkt der Reise, Tickets für Linienflüge, Bahn und Fähren, öffentliche Verkehrsmittel) und die in der Reiseausschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet werden.

Wird im Rahmen einer Pauschalreise oder zusätzlich zur Pauschalreise eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und wird dem Gast hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt flashlens eine Vermittlungsleistung, wenn in der Buchungsbestätigung darauf hingewiesen wird. flashlens haftet nicht für Störungen im Zusammenhang mit der geplanten Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, für deren Dauer deren Beförderungsbedingungen gelten.

Nimmt der Gast während der Reise auf Eigeninitiative an Ausflügen, Führungen, Gletschertouren, Reitausflügen oder anderen fakultativen Angeboten örtlicher Veranstalter teil, und sind diese Leistungen nicht ausdrücklich in der Leistungsbeschreibung angeboten worden, so sind es keine Leistungen von flashlens und fallen daher auch nicht in seinen Verantwortungsbereich. Jegliche Haftung von flashlens ist ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn die örtliche Reiseleitung von flashlens selbst an der Veranstaltung teilnimmt.
 
9. Gewährleistung, Kündigung durch den Reisenden, Anzeigepflicht
Wird die Reise nicht vertragsmäßig erbracht, so kann der Gast Abhilfe verlangen. flashlens kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. flashlens kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass eine gleichwertige Ersatzleistung erbracht wird.

Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der Gast eine entsprechende Herabsetzung des Reisepreises verlangen (Minderung). Der Reisepreis ist in dem Verhältnis herabzusetzen, in welchem zur Zeit des Verkaufs der Wert der Reise in mangelfreiem Zustand zu dem wirklichen Wert gestanden haben würde.

Der Gast ist verpflichtet, seine Beanstandung unverzüglich flashlens oder der dem Gast hierfür benannten Stelle anzuzeigen. Unterlässt es der Gast schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet flashlens innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Gast im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Gast die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, durch flashlens erkennbaren Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von flashlens verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Gastes gerechtfertigt wird. Der Gast schuldet flashlens den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für ihn von Interesse waren.

Der Gast kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den flashlens nicht zu vertreten hat.
 
10. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände (Höhere Gewalt)
Wird die Reise in Folge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl flashlens als auch der Gast den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag während der Reise gekündigt, behält Flashlens einen Anspruch auf Bezahlung der erbrachten oder noch zu erbringenden Reiseleistungen. Zudem sind die Mehrkosten für die Rückbeförderung an den Ausgangsort von den Parteien je zur Hälfte zu tragen, gleichgültig welche Vertragsparteien die Kündigung erklärt. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Gast zur Last.
 
11. Erhöhtes Risiko in den nördlichen Breiten der skandinavischen Länder, Schottland und Kanada, insbesondere bei winterlichen Verhältnissen
Bitte bedenken Sie bereits bei der Auswahl Ihrer Reise und bei der Buchung, dass Sie sich bei Reisen in Skandinavien, Schottland und Kanada, insbesondere bei Touren in das Hochland oder an den Küsten freiwillig einem erhöhten Unfall- und Verletzungsrisiko aussetzen. Das Risiko kann auch durch gewissenhafte Vorbereitung und umsichtige und fürsorgliche Betreuung der von flashlens eingesetzten Reiseleiter nicht vollkommen reduziert und ausgeschlossen werden. Zu den möglichen Gefahren zählen z.B. gelegentliche extreme Wetterumschwünge (Orkane, Regen, Schnee, Nebel), Folgen von Stromausfällen (Heizung und Warmwasserversorgung der Unterkünfte), mögliche vulkanische Aktivität, Überschwemmungen durch unerwartete Schnee- und Eisschmelze, Fahrten über unbefestigte Pisten und Durchfahren bzw. Durchwandern von Furten. Die Hochlandstrecken führen durch unerschlossene, sehr raue und abgelegene Landesteile. In diesen Regionen sind im Ernstfall Bergungs-, Rettungs- und Behandlungsmaßnahmen aufgrund technischer und logistischer Einschränkungen sehr schwierig.

Bei Reisen in Skandinavien, Schottland und Kanada sind die Ausrüstungsgegenstände des Gastes (z.B. Fahrzeuge, Zeltausrüstung, Kleidung, Fotoausrüstung) zeitweise starken Belastungen durch Erschütterungen, Stöße, Sand, Staub, Sturm, Wasser, Kälte, Eis, Schnee ausgesetzt. Dies gilt besonders für die eingesetzten Fahrzeuge bei schwierigen Streckenverhältnissen. flashlens haftet nicht für Verluste, Defekte und Beschädigungen von persönlicher Ausrüstung. Auch bei Aufbewahrung oder Transport in den Fahrzeugen von flashlens ist jegliche Haftung ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten zu Beschädigung oder Verlust geführt hat.

 
12. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Gast innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber flashlens geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Gast Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

Ansprüche des Gastes nach den §§ 651c bis 651f BGB verjähren nach einem Jahr ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Schweben zwischen Flashlens und dem Gast Verhandlungen über geltend gemachte Ansprüche oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Gast oder die Flashlens die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die vorbezeichnete Verjährungsfrist von einem Jahr endet frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung.

 
13. Einreise-, Pass-, und Gesundheitsvorschriften
Für die Einhaltung von Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen-, und Gesundheitsvorschriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Reisenden, ausgenommen, wenn sie durch grobes schuldhaften Verhalten von flashlens bedingt sind. flashlens haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweils diplomatischen Vertretungen, wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn flashlens hat die Verzögerung grob fahrlässig herbeigeführt. Alle Nachteile, insbesondere Rücktrittskosten, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen gehen zu Lasten des Reisenden.
 
14. Rechtswahl und Gerichtsstand
Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen flashlens und Gästen, die keinen allgemeinen Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Der Gast kann flashlens nur an dessen Sitz verklagen.

Für Klagen von flashlens gegen den Gast ist der Wohnsitz des Gastes maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesem Fällen ist der Sitz von flashlens maßgebend.
 
15. Veranstalter:
flashlens e.K.
Am Stetweg 28
51766 EngelskirchenTel.: +49 175 6010363
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Internet: www.flashlens.de
 
Reisevertrag als Download
 
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